Gedichte

Und plötzlich siehts du Dinge, die seit Jahren
ganz deutlich anders, weil sie nie so waren,
wie deine andere neue Wirklichkeit,
Du kannst es ändern, nur das ist was bleibt ...

Der Wandel 

Und irgendwann 
dann hast Du einen falschen Weg gewählt 
und gingst dorthin, 
wo es dich ganz besonders quält, 
vielleicht in eine Wüste voller Lebensnot, 
wer gibt es Dir - ein Stück von dem Erkenntnisbrot. 

Dein Leben ist ein Weg von Kausalzwängen, 
und Du, - Du wirst Dein eigenes Verengen 
und siehst sie nicht die Ströme voller Güte, 
und Du, Du riechst sie nicht 
die Pracht der eigenen Blüte, 

und Du wirst in dir dein Bestreiten, 
und kämpfst mit dir, willst dich bezwingen 
und drückst, und schiebst, 
und willst dein eigenes Blut auswringen, 
aus deinem Körper, deinem Geist 
und bist noch immer 
auf dem falschen Weg verreist. 

Und dann erkennst Du vielleicht irgendwann, 
so komme ich niemals dort an, 
wo Liebe ist und Frieden, Heiterkeit, 
und Du verendest, denn der Weg ist weit. 

Ach, halte Einkehr und dann geh zurück, 
denn irgendwann warst Du vom Weg ver-rückt 
und rück es gerade was in Dir verbogen, 
und stelle richtig was dich selbst betrogen, 
und fange dann erneut das Leben, 
das auf dem Weg, es ist 
und wird dir neu gegeben. 

Dein Weg ist richtig, wenn Du ihn beschreitest, 
nur immer dahin 
wo Du dein Bewußtsein weitest, 
denn aller Weg, der dir im Innern, 
er ist ja doch nur ein allein Erinnern 
an das was war, 
bevor Du warst, bevor Du selber ihn in dir gebarst. 

Der Weg heißt lieben - alle, alles, dich, 
im zeitlos Raum sieht jeder Gott und sich, 
und jedem Baum des Lebens kann erwachsen 
aus Urgrundtiefen starke neue Kraft, 
es ist in dir und ist mit dir verwachsen, 
geh neue Wege, denn dies Neues schafft. 

Und plötzlich siehst Du Dinge, 
die seit Jahren 
ganz deutlich anders, 
weil sie nie so waren, 
wie deine andere neue Wirklichkeit, 
Du kannst es ändern, nur das ist was bleibt. 



Wahrheit ist umringt vom Wollen 

Falsche Träume halber Wahrheit 
sind ein Baum der ohne Laub, 
trocken, niederliegend, durstend, 
sind sie sich nur selbst geraubt. 

Echte Träume ganzer Wahrheit, 
sind Bewusstsein aus dem Raum, 
aller Liebe, Hoffnung, Güte, 
nähren den Erkenntnisbaum. 

Alle Wahrheit wächst auf ihm, 
alle Wünsche werden wahr, 
Bäume jedoch wachsen langsam, 
Zeit bedingt dies, wunderbar, 

sind die Wesen die sich trollen 
und den Reigen gerne tanzen, 
Wahrheit ist umringt vom Wollen, 
nur in ihm kannst Du sie pflanzen. 

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