Chaos oder Ordnung

Ich möchte folgende Thesen aufstellen ... 

Feuer schafft Chaos & Tod

Die Nutzung fossiler und atomarer Energien schafft negative Informationen, die langfristig das Leben zerstören. Diese Informationen sind gleichzusetzen mit den Emotionen der Angst, da sie wechselseitige Beziehungen zerstören und zur Unordnung der Lebenssysteme führen. In der Thermodynamik wird dieses als Entropie beschrieben, als eine Entwicklung zur Unordnung, zum Chaos.

 

Sonnenlicht schafft Ordnung & Leben 

Die Fusion in der Sonne enthält positive Informationen, die das Leben ermöglichen. Diese Informationen sind gleichzusetzen mit den Emotionen der Liebe, da Liebe, genau wie das Sonnenlicht, wechselseitige Beziehungen schafft, die ein geordnetes Miteinander ermöglichen. Im Gegensatz zur Entropie wird in der Wissenschaft dieser Vorgang als Negentropie beschrieben, als die Schaffung von Ordnung.

Stimmen diese beiden Thesen, müsste der Ausstieg aus den alten Energien und die Nutzung der Sonnenenergie, die Menschheit automatisch aus einem Zeitalter der "Angst" in ein Zeitalter der "Liebe" führen. 

Die Folgen, die sich daraus ergeben könnten, sind unermesslich. Es wäre genug Energie für alle Menschen vorhanden, so dass der Kampf um Ressourcen aufhören könnte. Gleichzeitig könnte das Problem der Umweltzerstörung und des Klimawandels gestoppt werden. Darüber hinaus wären durch den preisgünstigen Einsatz der erneuerbaren Energien, Mittel frei, menschliche Arbeit und das soziale Miteinander bezahlbar zu machen. Mit einem Wort, es könnte so etwas ähnliches entstehen, wie wir es unter dem Begriff "Paradies" verstehen.  

Feuer bewirkt Tod 

Fossiles und atomares Feuer führt in eine negative Zukunft. Diesem Naturgesetz können wir uns nicht entziehen. 

Die übermäßige Nutzung des fossilen Feuers verbrennt die Ressourcen. Es zerstört das ökologische Gleichgewicht und führt zu lebensbedrohenden Emissionen - so dass die Erde wieder in einen Zustand geraten könnte, wie am Anfang der Schöpfung, als die Erde noch lebensfeindlich war. 

Fossiles Feuer erzeugt das Gegenteil des Sonnenlichts. Es schafft keine Ordnung, in dem es, wie das Sonnenlicht, vermischte Materie in getrennte Energiezustände versetzt, die wir für unser Leben nutzen können. Im Gegenteil: Fossiles Feuer vermischt verschiedene Energiezustände, so dass nichts anderes übrigbleibt als energielose Materie, wie Asche zum Beispiel. Feuert schafft also keine positive energiereiche Zukunft, sondern ein lebensfeindliches Umfeld.

Atomares Feuer schafft keine lebendige Zukunft

Das atomare Feuer spaltet. Es spaltet nicht nur die Atome, sondern auch unser Denken und Fühlen und es spaltet die Gesellschaften der Erde, wie man an den immer wiederkehrenden Konflikten um die Atomenergie ersehen kann.

Die Spaltung der Materie ist nichts Greifbares, denn die Vorgänge entziehen sich unserem Denkvermögen. Was ein Atom genau ist, was in ihm enthalten ist, woraus es besteht und welche Wechselwirkungen sich im Atom und zwischen den Atomen entfalten, ist nicht wirklich geklärt. Die Vorgänge des Spaltens sind zwar in einem von uns gesetzten Rahmen kontrollierbar, was aber tatsächlich geschieht, entzieht sich unserer Vorstellungskraft. 

Was bedeutet es, Materie zu spalten?

Beim Spalten der Materie wird "positive Energie" freigesetzt, die uns Licht und Kraft spendet. In gleichem Maße wird aber auch "negative Energie" freigesetzt, die das Leben vernichten kann, wenn diese Energie in Form von Strahlung in den Kreislauf des Lebens gelangt. 

Da wir dieses nicht zulassen dürfen, müssen nachfolgende Generationen über eine schier unvorstellbar lange Zeit die Folgen der Vergangenheit tragen, denn letztlich muss nach dem Energieerhaltungssatz genauso viel Energie, wie beim Spalten des Atoms gewonnen wurde, wieder aufgebracht werden, die negativen Folgen dieser Energiegewinnung unschädlich zu halten. Doch ist uns das bewusst, oder verdrängen wir es nur all zu leicht?

Nun denken wir, dass diese Arbeit, die lebensfeindlichen Überreste der Kernkraft wieder zu neutralisieren, von der Zeit und ohne Energieaufwand von selbst geschieht, in dem man den atomaren Müll an Orte verbringt, wo angeblich Zeitlosigkeit herrscht, wie in einem "sogenannten Endlager". Da ein solcher Ort der Unwandelbarkeit aber nicht gefunden werden kann, da die Erde immer dem Wandel unterliegt, ist es praktisch unmöglich, ein Endlager zu finden, das wirklich sicher ist. 

Das Resultat: 

All die Negativität, deren Wandel oder Unschädlichmachung unvorstellbare Kosten verursachen wird, schieben wir unseren Enkeln mit in die Wiege, in der Hoffnung, dass sie nicht daran sterben werden! 

Nur ein praktisches Beispiel: 
Das Dach eines gut gebauten Hauses kann, wenn man Glück hat, 100 Jahre halten. Atommüll strahlt 250.000 Jahre und mehr. Wenn man den Müll also unter einem Dach trocken halten muss, braucht man nur 2.500mal ein neues Dach, und schon ist der Atommüll unschädlich!!! Dass ist doch fast geschenkt, oder?

Das heißt, dass wir unseren Enkeln eine unermessliche Menge an negativer Vergangenheit aufbürden, die niemals zuvor an die kommenden Generationen weitergegeben wurde - und wir nennen uns dabei eine "Hochkultur" und eine "Soziale Gesellschaft"!

Was begrenzt ist - wird umkämpft

Atomares und fossile Feuer ist begrenzt, im Gegensatz zum Sonnenlicht, das die Energie der Unendlichkeit in sich trägt. 

Was folgt aus dieser Erkenntnis?

Alles was lebt, ist auf die Zufuhr von Energie angewiesen. Tiere suchen Ihre Energie in Form von Nahrung, Licht und Wärme. Nur wir Menschen suchen nach mehr als diesem. Wir suchen nach einer Energie des Überlebens - einer Energie, die mehr als nur das Leben garantiert.

Atomare und fossile Energien haben ihre Grenzen und was begrenzt ist, führt zu Konflikten. Dies führt zu Kriegen die auf nichts Rücksicht nehmen, weder auf den Menschen noch auf die Natur, wie wir aktuell in Europa sehen.

Sonnenlicht bewirkt Leben

Sonnenlicht trägt in sich das Geheimnis einer unendlichen Zukunft. 

Es ist mehr als eine Formel der Physik. Sonnenlicht ist unerklärlich und unermesslich. Es ist das Einzige - was uns wirklich am Leben hält. 

Leben ist etwas Geheimnisvolles und seine Ursprünge sind noch geheimnisvoller. 
 

Leben bedeutet, sich in einem instabilen Zustand zu befinden, der nur durch einen beständigen Energiezufluss aufrechterhalten werden kann. Genau dieses wird durch das Sonnenlicht bewirkt, in dem es durch die Photosynthese, die im Kohlendioxyd gebundene Energie voneinander trennt, so dass wir in unseren Körpern beim "Verbrennen von Nahrung" diese Energie zurückgewinnen können.

Das Sonnenlicht gibt Leben, in dem es Energieformen schafft, die das Leben erst ermöglichen. 
 

Es stellt damit die für uns sichtbaren Naturgesetze auf den Kopf, denn es schafft verschiedene Energiezustände auf der Erde, die ohne die Sonne nicht erreicht werden könnten, und die für den Energiefluss in allen Lebewesen notwendig sind. Es schafft damit etwas einmaliges, eine hohe Ordnung von gezielt fließender Energie, die das komplexe Leben erst ermöglicht hat. 

Dies ist das Geheimnis des Lichts, dessen mystische Kraft in vielen Religionen verehrt wird und das weder wissenschaftlich noch philosophisch erklärt, sondern nur ganzheitlich "gefühlt" werden kann. Da es keine Formel gibt, diese Erfahrung zu machen, so wie es auch keine Formel gibt, transzendente Zustände, oder ganzheitliche Erfahrungen zu erzeugen, ist es so unendlich schwer, dieses ganzheitliche Gefühl in Worte zu kleiden und verständlich auszudrücken. Ich persönlich kann dieses Gefühl am besten in lyrischer Form benennen, so wie ich es in dem nachfolgenden Gedicht versucht habe. 


Du trägst mich 

Du trägst mich - wie das Wasser seine Wellen
und Licht ist durch und durch.
Du hältst mich – Ufer meiner Zellen
und scheidest Liebe von der Furcht.

Du gibst mir Schwerkraft – mein Erheben
und lässt mich fallen in der Nacht.
Du wirkst in allem Erdenleben
und hältst an meinem Totenbette wacht.

Du forderst meine Klarheit - und mein Siegen,
dann wenn zum Frieden ich bereit.
Du bist die andere Seite mir - beim Wiegen,
der Taten - die mein Herz dem Leben weiht.

Du bist mein Strömen - und mein Warten.
Du bist mein Beben, wenn es still,
in jeder Blume, jedem zarten,
Versuch zu leben - spür´ ich Dein „Ich will“. 

Nur das Sonnenlicht ist unendlich

Es gibt uns einen beständigen Fluss von Lebensenergie 
auf unserem blauen Planeten, den wir Mutter Erde nennen.

Sonnenfeuer ist wie ein beständiger göttlicher Funke der jeden Tag aufs Neue Leben gebiert. Es trägt in sich etwas, das wir an einem warmen Frühlingstag fühlen, wenn die Blätter der Bäume sich dem Himmel entgegenstrecken - und unsere Sinne das Licht der Sonne atmen. 

Sonnenlicht ist voller Zukunft, Hoffnung und voller Möglichkeiten, die Welt und uns zu entdecken. 

Sonnenlicht ist Zukunft ohne Reue, Energie ohne Angst, Wärme ohne Zerstörung; Leben ohne Ende. 
 

 

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